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Nashville
Nashville Home of Country
Grand Ole Opry
Die älteste Radioshow der Welt in Nashville. Jeden Freitag-
und Samstagabend Live-Konzerte. Freitags 19.30 Uhr, samstags 18.30 und 21.30
Uhr. Programm in der Website www.opry.com
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Vom Stadtbild her hat Nashville nicht viel zu bieten –
eine amerikanische Stadt wie viele irgendwo zwischen Ostküste und Südstaaten.
Wäre da nicht die Country Musik. Denn Nashville, Tennessee gilt als die
Welthauptstadt der Country Musik. Fast alle berühmten – und weniger
berühmten – Country Musiker leben in und um Nashville, die Straßen
der Stadt tragen ihre Namen. Neue Talente werden hier – im Bezirk Music
Row – aufgezogen und zu Stars gemacht. Vielleicht zu Stars wie Johnny
Cash, Chet Atkins oder Waylon Jennings.
Am besten spürt man die besondere Atmosphäre von Nashville
nicht in den neuen, großen Country Discos auf, wie dem Wildhorse Saloon
oder dem Nashville Palace, sondern in den kleinen Honky Tonks entlang des
Broadway. Musiker laufen mit ihren Instrumenten die Straße auf und ab,
auf der Suche nach einer Möglichkeit zu spielen. Es ist üblich,
dass die Bands, die in den Honky Tonks spielen, andere Musiker oder Sänger
für ein oder zwei Lieder mitspielen lassen. Manchmal bekommen auch Zuschauer
die Chance, ihre Gesangskünste zum Besten zu geben. Bars wie zum Beispiel
das Bluegrass Inn oder Tootsies Orchid Lounge verlangen keinen Eintritt. Ab
und zu geht ein Hut oder ein Plastikeimer rum – die Gage für die
Band. In Tootsies Orchid Lounge begannen die Karrieren von vielen bekannten
Country Stars.
Gleich um die Ecke befindet sich das Ryman Auditorium, in dem an jedem Freitag
und Samstag von 1943 bis 1974 die Grand Ole Opry Show stattfand. Man kann
sich auf der Bühne mit einer Gitarre in der Hand als Country Star fotografieren
lassen. Die Grand Ole Opry Show findet immer noch statt, allerdings jetzt
in der neuen, größeren Grand Ole Opry im Opryland USA. Man sollte
sich aber auf die regelmäßigen Werbeeinlagen während der Show
einstellen.
Der riesige Komplex im Nordosten der Stadt bietet außer der Grand Ole
Opry das Opryland Hotel - mit zirka 2000 Zimmern, zahlreichen Restaurants
und Bars und einem Gewächshaus mit tropischen Pflanzen und Wasserfällen
das zwölftgrößte Hotel der USA (Einzelzimmer ab 170 Dollar)
- und einen Vergnügungspark mit verschiedenen Musikbühnen. Jedes
Jahr im Juni findet die Fan Fair (Ab 2004 wird dieses Festival zum CMA Music
Festival umbenannt) statt, eine Musikveranstaltung mit vielen hochkarätigen
Stars, die Tausende von Touristen anzieht. Zimmerknappheit ist vorprogrammiert.
Wie der Siegeszug des Country im Einzelnen vor sich ging, können Interessierte
in der Country Music Hall of Fame, einem eigens für diese Musikrichtung
in Nashville gebauten Museum, nachvollziehen. In dieser Ruhmeshalle haben
alle bedeutenden Country-Interpreten ihren Platz.
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In der Music Row im Südwesten des Stadtzentrums befindet sich die Ruhmeshalle der Country Musik. Kostüme und Instrumente aller bekannten Country-Interpreten sind hier ausgestellt, auch der Cadillac von Elvis Presley mit vergoldeter Bar. Man kann anhand der Ausstellungsstücke nachvollziehen, wie sich die Musik entwickelt hat. Am Ausgang befindet sich natürlich der obligatorische Souvenirladen mit Hat Pins, Guitar Picks, Tassen, Schnapsgläsern und Sammlerutensilien. Auch im Stadtkern: Fort Nashborough, direkt am Cumberland River, ist eine hübsche Nachbildung der ersten Siedlung in diesem Gebiet aus dem 18. Jahrhundert.
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