
Tracy Byrds Interpretation eines neuen traditionellen Country machte ihn in den 90ern zum Star, vor allem seine verspielten Gute-Laune-Partysongs zum Mitsingen (obwohl er auch mit seinen Balladen gelegentlich erfolgreich war).
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Tracy Byrd wurde 1966 im kleinen ländlichen Ort
Vidor,Texas, geboren und hörte in seiner Kindheit die umfangreiche
Country-Schallplattensammlung seiner Familie. Mit 20 Jahren besuchte
er ein neuartiges Aufnahmestudio in einem Einkaufszentrum und sang in
Karaoke-Manier zu einem Track von "Your Cheatin' Heart". Die
Verkäuferin war so beeindruckt, dass sie ihn zu einem Auftritt
in einer Talente-Show einlud. Als Byrd gut ankam, beschloss er, die
Countrymusic zu seiner Berufung zu machen. Er brach das College ab und
stieg bei Mark Chesnutts Band ein. Letzten Endes ersetzte er sogar Mark
Chesnutt als regelmäßigen Stargast in einem beliebten Club
in Beaumont, Texas. |
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Auf der Suche nach einem Plattenvertrag
unternahm er eine erste, allerdings erfolglose Reise nach Nashville.
Doch schon beim zweiten Mal konnte er sich ein privates Vorsingen vor
führenden Mitarbeitern von MCA Nashville sichern und wurde sofort
von ihnen unter Vertrag genommen. 1993 brachte Byrd sein Debütalbum,
das seinen eigenen Namen trägt, heraus. Es war zwar kein Kassenschlager,
aber mit seiner dritten Single, dem Platz eins "Holdin’ Heaven",
machte der Künstler richtig auf sich aufmerksam. Das Nachfolgealbum,
No Ordinary Man (1994), war sein kommerzieller Durchbruch; es ging mehr
als zwei Millionen Mal über den Ladentisch, nicht zuletzt dank
vier Top-Five-Hits: die Tanzscheiben "Watermelon Crawl", "Lifestyles
of the Not So Rich and Famous" und "The First Step" sowie
die Ballade mit wechselnden Taktarten "The Keeper of the Stars",
die in Countryfan-Kreisen die Hochzeitshymne schlechthin wurde.
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1995 setzte Byrd seinem Erfolg mit Love
Lessons (1995) sofort noch ein Album drauf. Zwar konnten Singles wie
"Walking to Jerusalem" und "4 to 1 in Atlanta" den
unglaublichen Erfolg ihrer Vorgänger nicht erreichen, doch trugen
sie dazu bei, dass sich das Album bis zum respektablen Gold-Niveau verkaufte.
Mit Big Love (1996) kehrte Byrd wieder in die Top Five der Singles-Charts
zurück – mit dem Titelsong und "(Don't Take Her) She's
All I Got"; der Titelsong von "I'm From the Country"
(1998) schnitt ähnlich gut ab. Danach entschloss sich Byrd, von
MCA Nashville zu RCA Nashville zu wechseln und brachte 1999 sein Label-Debüt
mit "It's About Time" heraus. Auf diesem Album war eine weichere,
poppigere Gangart in den Tracks zu hören - "Put Your Hand
in Mine" (die erfolgreichste Single des Albums) etwa schaffte es
fast in die Top Ten.
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Byrd kehrte im nächsten Album "Ten Rounds"
(2001) trotzdem wieder zum geradlinigen, gut gelaunten Country zurück;
die Fans dankten es ihm, indem sie die Single "Ten Rounds with
Jose Cuervo" an der Spitze der Charts sehen wollten, wodurch Byrd
seinen zweiten Platz eins feiern konnte. Auf dem Album sind außerdem
der Top-Ten-Hit "Just Let Me Be in Love" und ein Duett mit
Mark Chesnutt über das verspielt gegen Pop gerichtetes "A
Good Way to Get on My Bad Side" zu hören. Nach einer kleinen künstlerischen Pause und dem Weggang von RCA Nashville erschien 2006 das Album "Different Things" bei dem Indielabel Blind Mule. Tracy Byrd Webseite |
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