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Stories

Nashville

von paul.kolb am Freitag 14. September 2012, 09:01
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  • 196 Stimmen
(196 Stimmen)


Nashville Home of Country

Grand Ole Opry
Die älteste Radioshow der Welt in Nashville. Jeden Freitag- und Samstagabend Live-Konzerte. Freitags 19.30 Uhr, samstags 18.30 und 21.30 Uhr. Programm in der Website http://www.opry.com

Vom Stadtbild her hat Nashville nicht viel zu bieten – eine amerikanische Stadt wie viele irgendwo zwischen Ostküste und Südstaaten. Wäre da nicht die Country Musik. Denn Nashville, Tennessee gilt als die Welthauptstadt der Country Musik. Fast alle berühmten – und weniger berühmten – Country Musiker leben in und um Nashville, die Straßen der Stadt tragen ihre Namen. Neue Talente werden hier – im Bezirk Music Row – aufgezogen und zu Stars gemacht. Vielleicht zu Stars wie Johnny Cash, Chet Atkins oder Waylon Jennings.

Am besten spürt man die besondere Atmosphäre von Nashville nicht in den neuen, großen Country Discos auf, wie dem Wildhorse Saloon oder dem Nashville Palace, sondern in den kleinen Honky Tonks entlang des Broadway. Musiker laufen mit ihren Instrumenten die Straße auf und ab, auf der Suche nach einer Möglichkeit zu spielen. Es ist üblich, dass die Bands, die in den Honky Tonks spielen, andere Musiker oder Sänger für ein oder zwei Lieder mitspielen lassen. Manchmal bekommen auch Zuschauer die Chance, ihre Gesangskünste zum Besten zu geben. Bars wie zum Beispiel das Bluegrass Inn oder Tootsies Orchid Lounge verlangen keinen Eintritt. Ab und zu geht ein Hut oder ein Plastikeimer rum – die Gage für die Band. In Tootsies Orchid Lounge begannen die Karrieren von vielen bekannten Country Stars.

Gleich um die Ecke befindet sich das Ryman Auditorium, in dem an jedem Freitag und Samstag von 1943 bis 1974 die Grand Ole Opry Show stattfand. Man kann sich auf der Bühne mit einer Gitarre in der Hand als Country Star fotografieren lassen. Die Grand Ole Opry Show findet immer noch statt, allerdings jetzt in der neuen, größeren Grand Ole Opry im Opryland USA. Man sollte sich aber auf die regelmäßigen Werbeeinlagen während der Show einstellen.
Der riesige Komplex im Nordosten der Stadt bietet außer der Grand Ole Opry das Opryland Hotel - mit zirka 2000 Zimmern, zahlreichen Restaurants und Bars und einem Gewächshaus mit tropischen Pflanzen und Wasserfällen das zwölftgrößte Hotel der USA (Einzelzimmer ab 170 Dollar) - und einen Vergnügungspark mit verschiedenen Musikbühnen. Jedes Jahr im Juni findet die Fan Fair (Ab 2004 wird dieses Festival zum CMA Music Festival umbenannt) statt, eine Musikveranstaltung mit vielen hochkarätigen Stars, die Tausende von Touristen anzieht. Zimmerknappheit ist vorprogrammiert. Wie der Siegeszug des Country im Einzelnen vor sich ging, können Interessierte in der Country Music Hall of Fame, einem eigens für diese Musikrichtung in Nashville gebauten Museum, nachvollziehen. In dieser Ruhmeshalle haben alle bedeutenden Country-Interpreten ihren Platz.
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In der Music Row im Südwesten des Stadtzentrums befindet sich die Ruhmeshalle der Country Musik. Kostüme und Instrumente aller bekannten Country-Interpreten sind hier ausgestellt, auch der Cadillac von Elvis Presley mit vergoldeter Bar. Man kann anhand der Ausstellungsstücke nachvollziehen, wie sich die Musik entwickelt hat. Am Ausgang befindet sich natürlich der obligatorische Souvenirladen mit Hat Pins, Guitar Picks, Tassen, Schnapsgläsern und Sammlerutensilien. Auch im Stadtkern: Fort Nashborough, direkt am Cumberland River, ist eine hübsche Nachbildung der ersten Siedlung in diesem Gebiet aus dem 18. Jahrhundert.

 


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